BLACK FEMALE FRIENDSHIPS: Navigating Friendships as we grow up
Friendships deserve their spotlight 🤝🏾🫶🏾
Wenn es um Beziehungen geht, sprechen wir generell oft über romantische oder familiäre Beziehungen. Dabei kommt das Thema Freundschaften oft zu kurz. Bei unserer Runde “Black Female Friendships: Navigating Friendships As We Grow” haben wir uns Erkenntnissen und Fragen diesbezüglich gewidmet.
Für alle von uns spielen Freundschaften seitdem Kindesalter eine Rolle. Allerdings verändert sich unsere Art Freundschaften zu führen mit dem Erwachsenwerden.
Hier findest du unsere Zusammenfassung.
Was bedeutet “Freundschaft” für dich?
Ehrlichkeit
Vertrauen
Supportsystem
Chosen family
Safe space
Einfluss von Gesellschaft und Familie
In der Popkultur werden dysfunktionale Freundschaften zwischen (Schwarzen) Frauen promotet, sei es ”Frenemies” in Serien, Celebrity Comparisons, Colourism etc. Das Narrativ, dass es unter (Schwarzen) Frauen vor allem Neid, Konkurrenz, Oberflächlichkeit gibt, wird uns medial eingetrichtert.
Gibt es solche Fälle? Bestimmt. Manch eine Sista internalisiert die medialen Images sogar vielleicht von klein auf. Auf schlechte Erfahrungen kann man immer treffen. Die Norm ist es aber nicht unbedingt.
“..Ich kann mich mit den Stigmas überhaupt nicht identifizieren. Ich habe Schwarze Freunde/Frauen immer als extrem uplifting empfunden..”
“..Bei Schwarzen Freundinnen kann ich einfach ich sein. Ich bin frei und muss weniger erklären .. Es ist einfach relatable..”
“..Es gibt ein Selbstverständnis für bestimmte kulturelle Dinge..”
Auch von Familie bekommen wir Input zu Freundschaften. Wie oft haben uns unsere Eltern im Kindes-und Teenagealter vor Freunden mit negativen Einflüssen gewarnt und hatten recht?
Natürlich wissen unsere Eltern oft wovon sie sprechen sollten und wir sollten das was sie uns mitgeben beachten. Allerdings ist es unsere Aufgabe deren Ratschläge zu hinterfragen. Eltern sind auch nur Menschen und können uns ohne schlechte Absichten limitierende Narrative beibringen.
“Don’t make friends with [specific] Black people/Africans..”
Statements wie diese können resultieren aus:
• dem aufeinandertreffen mit unbekannten Kulturen
• dem noch immer weit verbreiteten kolonialen Erbe
• Erfahrungen, die nicht generalisiert werden können
Wie verändern sich Freundschaften, wenn man älter wird?
Verfügbarkeit und Zeit werden relevanter
Man befindet sich in unterschiedlichen Lebensabschnitten
“Ich gehe noch zur Uni und meine Freundin ist jetzt Mutter geworden.”
Man muss bewusst Freundschaften am Leben halten
Man initiiert Freundschaften selbst
Man wächst aus Freundschaften raus
Friendship Breakups - Darüber wird kaum gesprochen, aber es tut genauso weh wie „Liebes-Breakups“. Plötzlich fällt einem auf: Die person ist nicht mehr Teil des Lebens.
Identitätsfindung: Man lernt sich besser kennen
“Outgrowing friendships” ist wichtig. Ich kann aktiv aussortieren, wer zu mir passt. Das Selbstfinden hilft mir in meiner Entwicklung Leute loszulassen. Freundschaften sind Lebensabschnittsbegleitung. Es gibt auch einen Relieve, dass es endlich vorbei ist..
Definition von Freundschaften verändert sich
Oberflächliche Freundschaften sind okay. Nicht jeder muss mit mir richtig eng sein. Dafür gibt Kategorien. Ich weiß auf wen ich mich verlassen kann.. Leute können unterschiedlich miteinander viben.
Wie gehen wir mit Konfliktsituationen in Freundschaften um?
“..Man kommt in ein Alter, wo man alles sofort anspricht und nicht warten lässt. Denn vielleicht merkt das Gegenüber gar nicht was abgeht.. Kommunikation ist wichtig. Überwindung ist notwendig..”
“..Konflikte entstehen ist, weil man vom Verhalten des Gegenübers überrascht ist. Man entdeckt was einen stört, kann sich fragen warum es einen stört und es dann erklären . Dadurch können Freundschaften enger werden. Konflikte sich wichtig. Man wächst dadurch..”
“..Bei Konflikten ist Empathie und das verstehen wollen des Anderen wichtig. Warum hast du das gemacht? Der anderen Person einen Chance geben sich zu erklären..”
Wie macht man neue Freunde, wenn man älter wird?
Sich lieben und authentisch sein
Klarheit darüber verschaffen was für Freunde man möchte
Offen sein, denn manchmal verschließen wir uns
Die Konversation mit Aufhänger/Interessen starten (Bsp. Ein Kompliment machen)
Aktiv rausgehen und sich in den Spaces bewegen, die einen interessieren (Bsp. Networking events)
Angst vor Ablehnung loslassen
“..Ablehnung gehört zum Leben dazu. Das ganze ist nicht so ernst zu nehmen. Neugierde für die andere Person nutzen..”
Storytimes
Reflektiere und nenne uns schöne Momente, die du in deinen Freundschaften erlebt hast.
“..Es ist einfach schon, seine eigenen Leute zu finden und genießen. Auf mehreren Ebenen zu connecten. My inner child is healed..”
“..Es ist schön gesehen zu werden..”
“..Ich habe vor kurzem eine neue Freundin kennen gelernt. Letztes Wochenende bin ich umgezogen und brauchte unterStützung. Und sie war direkt dabei und Hat mir geholfen..”
“..Es sind oftmals die kleinen Gesten. Eine Memo in der steht “Viel Erfolg bei der Klausur”. Oder wenn ich krank bin und mir ein Tablet mit Tee gebracht wird..”
“..Es ist ein Segen durch komische Zeiten zu gehen.. und mit Liebe gefüllte Ratschläge zu bekommen..”
Journaling Fragen
• Fällt es dir leicht neue Freunde zu machen?
• Habt ihr einen diversen Freundschaftskreis?
• Hast du wahre Freundschaften?
• Wie sicher fühlst du dich in deinen Freundschaften?
• Welches Bild hast du vor dir selbst? Denkst du, du verdienst gute Freundschaften?
• Welches Verhältnis hast du zu Freundschaften? (Tip: Befasse dich mit „Attachment Styles“)